Ende - Aus - Fin (16.05.2011)

Während der letzten Wochen waren wir beide nicht untätig und haben erste entscheidene Weichen für unsere kommenden gemeinsamen Jahre gestellt:

Markus verkürzt sein Sabbatical um einen Monat und beginnt bereits am 1.August mit seiner Arbeit, wobei er wiederum in seiner „alten Abteilung“ beginnen kann und sich darauf freut.

Moni macht ihren Französischkurs in Besancon nun im August und fiebert dem Schulstart bereits entgegen.

Zumindest für Markus war das genossene „Freijahr“ keine einmalige Sache. Am 01.09.2015 startet er in sein zweites Sabbatical (erste Überlegungen zur Länderauswahl werden bereits angestellt). Für Moni hoffen wir noch, dass auch sie einen positiven Bescheid von ihrem Arbeitgeber erhält.

Für uns beide heißt es nun mehrfach Abschied nehmen.

Zunächst nehmen wir von uns gegenseitig Abschied nach Wochen und Monaten des gemeinsamen Reisens. Wir haben gemeinsam eine tolle Zeit verbracht, viel Neues gesehen, so manches Unerwartete erlebt und nicht mehr gestritten als zu Hause.

„Elektronisch“ Abschied nehmen wir vorübergehend von unserer Familie, unseren Bekannten und Freunden, die via Blog stets mit uns waren und unsere Reisen mit uns erlebt haben.

Alles Liebe

Moni und Markus

St. Jean-Pied-de-Port (13.05. - 16.05.2011)

Nachdem wir Biarritz hinter uns gelassen haben, sind wir in St. Jean-Pied-de-Port angekommen. Inmitten der Pyrenäen neigt sich unsere gemeinsame Reisezeit dem Ende zu. Am Dienstag (17.05.2011) bricht Moni Richtung Nizza auf, um sich dort mit Michi, einer guten Freundin, für eine gemeinsame Woche im sonnigen Süden zu treffen. Nach einer hoffentlich schönen Abschlusswoche ist ihre Rückkehr für Sonntag den 29.05.2011 geplant.
Inzwischen starte ich meinen Pilgerweg nach Santiago und weiter bis zum „Ende der Welt“ (Finestere). Mein Rückflug ist für den 24.06.2011 gebucht, und mit der Zugfahrt von Frankfurt nach Telfs werde ich am 25.06.2011 wieder in der „geliebten Heimat“ sein.

Unser Weg während der letzten Wochen führte uns in einem weitem Bogen von Andalusien, nach Lissabon und dann quer durch Spanien bis nach Barcelona, um dann wieder vom Mittelmeer über Toulouse an den Atlantik zu fahren. Spanien und vor allem die maurische Kultur hat uns begeistert. Lissabon und Barcelona sind jederzeit einen Besuch wert. Landschaftlich am besten gefallen und so richtig „heimisch“ fühlten wir uns jedoch in Frankreich. Auch der Besuch bei Julias ehemaliger Gastfamilie in Toulouse wird uns immer in bester Erinnerung bleiben.
 

Lourdes (10.05. - 12.05.2011)

Der Besuch von Lourdes, einem der bedeutendsten katholischen Wallfahrtsorte, war der letzte Höhepunkt unseres gemeinsamen Reisejahres. Wir sind nicht mehr weit von Saint-Jean-Pied-de-la-Porte in den französischen Pyrenäen, meinem Ausgangspunkt für den Jakobsweg entfernt. Gleichzeitig war Lourdes auch eine gute Einstimmung für die kommenden Wochen und hat uns mit seiner Atmosphäre gefangen genommen. Besonders beeindruckt haben uns der Besuch der Grotte und die abendliche Lichterprozession.