05.06. – 06.06.2016: Von Sartène bis zur Cala di Cupabia

Wenige Kilometer hinter Sarténe fanden wir die aus dem 13. Jhdt. stammende genuesische Brücke „Spin’a a Cavallu“ (Pferdebrücke). Sie ist eine der schönsten ihrer Art auf Korsika und kann von Fußgängern benutzt werden.

  
Filitosa ist ein touristischer Hauptanziehungspunkt. 1946 entdeckte Charles-Antoine Cesari auf seinem Privatgrundstück 4 Menhir-Statuen im Gebüsch. 8 Jahre später begannen archäologische Ausgrabungen und noch heute befindet sich dieser prähistorische Fund im Familienbesitz und kann gegen Entgelt besichtigt werden. Aus unserer Sicht lohnt sich der Besuch auf alle Fälle. Die Fundstücke gehen bis auf die erste Besiedelung der Insel um ca. 7.000 v. Chr. zurück.


Nach diesem erneuten Ausflug in die geschichtlichen Anfänge der Inselbesiedelung legten wir in der Cala di Cupabia einen Tag am Strand ein und genossen einen herrlichen Sonnentag.

03.06. – 04.06.2016: Bonifacio bis Sartène

Von Bonifacio ging es weiter an der Westküste der Insel Richtung Sartène mit zwei Zwischenstopps.
Zum Einem unternahmen wir eine kleine Rundwanderung um den berühmten „Felslöwen“ von Roccapina. Bei dieser Wanderung kamen wir auch zu zwei der schönsten Strände der Insel: Cala die Roccapina und Plage d’Erbaju. Am höchsten Punkt unseres Rundweges erreichten wir den Turm Tour de Roccapinna, der leider nicht zu besteigen war. Trotzdem hatten wir einen herrlichen Rundblick.


Unser Weg führte uns noch am selben Tag weiter zu den Megalithes de Cauri. Die Hochebene Pianu di Cauria gilt als der größte prähistorische Komplex aus Megalithen im gesamten Mittelmeerraum. Auf einem kleinen Rundweg erreicht man zuerst das Alignement de Stanari. Elf Menhire stehen hier Zinnsoldaten gleich in zwei Reihen. Danach folgt das Alignement de Renaju, auf dem sich 45 Menhire befinden. Zum Abschluss besichtigten wir noch den Dolmen de Fontanaccia, den besterhaltenen Dolmen auf Korsikas.



Nach so viel Aktivität gönnten wir uns einen Tag in Sarténe und den besuchten den örtlichen Wochenmarkt. Ein kleiner und feiner Markt, dessen Preise uns jedoch vom großen Einkaufen abhielten.

31.05. – 02.06.2016: Überfahrt nach Korsika und Bonifacio

Bei herrlichem Wetter setzten wir in 50 Minuten von Sardinien nach Korsika über. Mit dem Überschreiten der Landesgrenze überquerten wir auch eine „Preisgrenze“. Von einem Tag auf den anderen verdoppelten sich Kosten für einen Cappuccino, ein Eis oder die Campingplätze.


Korsika ist die kleinste der drei von uns bereisten Mittelmeerinseln. Unser Fährschiff legte in Bonifacio, der südlichsten Gemeinde Korsikas, an. Bonifacio liegt auf einem weit ins Meer ragenden schmalen Felsrücken auf schmalen zum Teil überhängenden Kalkklippen. Die beeindruckende Stadt lebt vom Tourismus und ist bereits Anfang Juni gut besucht.


Wir erkundeten das Hinterland von Bonifacio anhand von zwei ausgedehnten Wanderungen. Die erste führte uns bis zur Cala di Paraguano und weiter bergwärts zur Ermitage de la Trinité, von der wir einen herrlichen Blick auf Bonifacio hatten. War das Wetter bei unserer ersten Wanderung noch in Ordnung, wurden wir am folgenden Tag auf unserem Weg zum Capo Persutato vom einsetzendem Regen voll erwischt. Trotzdem waren unsere Eindrücke der Küstenlandschaft unbeschreiblich.