Reiseberichte von Moni und Markus während unserer beiden Sabbatjahre 2015/2016 und 2010/2011.
14.04.2016: Scala dei Turchi
Vom Campingplatz ausgehend fuhren wir zunächst dem Meer entlang bis
Porto Empedocle, dessen Hafen das Sprungbrett zu den Pelagischen Inseln
Lampedusa und Linosa ist. Ein Stück weiter gelangten wir zur Scala dei Turchi (Türkischen Treppe),
einer blendenweißen Kalkformation, deren schräg horizontal verlaufende
Riesenstufen an eine Treppe erinnern. Ihr Name kommt daher, dass einst an
dieser Stelle Piraten („Türken“) gelandet sein sollen. Heute wird die Scala dei
Turchi gern als Hintergrund für Modeaufnahmen genommen.
Weiter etwas landeinwärts in der Nähe des Dorfes Aragona wollten wir die
„Vulcanelli di Maccalube“, eine
große graue Fläche ohne jede Vegetation auf der, kleine Schlammvulkane vor sich
hinblubbern, besichtigen. Aufgrund eines traurigen Anlasses, dem Tod zweier
Kinder im September 2014, ist das Gebiet jedoch gesperrt und nun für Touristen
nicht mehr zugänglich.
Auf unserer Weiterfahrt nach Eraclea Minoa durchfuhren wir abseits der
Hauptstraßen herrliche Landschaften mit blühenden Blumen.
Eingestellt von
Monika und Markus
am
Sonntag, April 17, 2016
12.04. – 13.04.2016: Agrigento und Valle dei Templi
Von unserem Campingplatz in einem Vorort von Agrigento machten wir uns zu
Fuß auf den Weg, um die weltberühmten Tempelanlagen (Valle dei Templi) zu besichtigen. Bei herrlichem frühsommerlichen
Wetter war unser Rundgang schweißtreibender als ursprünglich erwartet.
Inzwischen haben wir uns auch an die schlechte und unprofessionelle
Beschildungerung der Sehenswürdigkeiten in Süditalien und Sizilien gewöhnt. So
finden wir trotz einiger Fehlversuche stets die passende Zufahrt oder den
Eingang zu den Tempeln, Kirchen oder Museen.
Am folgenden Tag gingen wir es gemütlicher an und besuchten die Altstadt
von Agrigento. Dabei besichtigten wir die Chiesa e Monastero di Santo Spirito,
die Chiesa Santa Maria del Greci und den Dom, der gerade renoviert wird. Zum
Abschluss gab es den bereits gewohnten Cappuccino und ein Dolce.
Eingestellt von
Monika und Markus
am
Samstag, April 16, 2016
11.04.2016: Modica und Ragusa
Das große Erdbeben von 1693 verwüstete fast die gesamte Region im
Südosten Siziliens. Wie Phönix aus der Asche entstanden aus den Trümmerhaufen
eine ganze Reihe neue Städte, wie zum Beispiel Modica und Ragusa. Geplant und
erbaut wurden diese Städte im Zeitalter des Barock.
Modica ist auch bekannt für seine vielfältigen Süßwaren, darunter eine besonders
herbe Schokolade (Cioccolato), die nach einem uralten spanischen Rezept
hergestellt wird (lecker!). Im Caffé dell’Arte kosteten wir prima Cannoli.
Wenige Kilometer entfernt von Modica entfernt liegt Ragusa (UNESCO-Weltkulturerbe). Im Gegensatz zur Neustadt ist Ragusa-Ibla
sehenswert und birgt einige prachtvolle Barockbauten, wie zum Beispiel den Dom
der Stadt.
Modica (UNESCO-Weltkulturerbe) liegt am
Schnittpunkt zweier Schluchten, die enge Treppengassen und dicht gestaffelte
Häuserreihen an den Hängen bedingen. Entlang der Hauptstrasse Corso Umberto I,
liegen die meisten Geschäfte, Cafes und Barockbauten der Stadt.
Eingestellt von
Monika und Markus
am
Mittwoch, April 13, 2016
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